2018. Das stressigste Jahr unserer bisherigen Schullaufbahn – das Abitur stand vor der Tür. Und parallel noch viele andere Termine und Projekte. So auch unser Projekt in Kooperation mit einer Schule in Ferrara (Italien). Gemeinsam haben wir in Kleingruppen Texte einer italienischen Autorin übersetzt, genauso wie unsere Italienischen Kollegen, die Texte eines deutschen Autors bekamen. Das Projekt hat sehr viel Spaß gemacht, aber die Höhepunkte waren natürlich die Austauschwochen mit den italienischen Schülerinnen und Schülern.

 

Zweimal hatten sie die Möglichkeit zu uns ans AKG zu kommen. Einmal durften wir sie besuchen. In dem ganzen Abistress? Fast. Unsere Fahrt nach Italien lag perfekt – und zwar genau eine Woche nachdem wir mit allen Prüfungen durch waren und die Zeit unseres Lebens beginnen konnte. Mit dem Bus starteten wir also in den warmen Süden.

 

Dort angekommen wartet viel tolles Programm auf uns. Ferrara ist ein Wirtschafts- und Kulturzentrum und große Universitätsstadt; die 1391 gegründete Universität ist eine der ältesten Europas. So konnten wir die Stadt besichtigen und vielleicht will ja sogar der ein oder andere in Zukunft hier studieren? Natürlich sahen wir auch die italienischen Schüler wieder und wir besuchten mit ihnen gemeinsam eine Veranstaltung, bei der auch die Autorin anwesend war deren Gedichte wir übersetzt hatten. So konnten wir nochmal aus erster Hand erfahren, was sie mit ihren Texten auslösen wollte. Eine kleine Abspaltung unseres Schulorchesters unter Leitung von Herrn Michel überwand sich sogar zu zwei kleinen Konzerten. Eines für die Schüler der italienischen Schule und eines für alle die Lust drauf hatten mitten in der Innenstadt Ferraras. 

Neben dem Programm in Ferrara hatten wir aber auch die Möglichkeit mehr von Italien zu sehen. So besichtigten wir Bologna. Bologna ist auch eine sehr große Universitätsstadt und außerdem die siebtgrößte Stadt Italiens. Ein weiterer Ausflug brachte unsere Gruppe in das schöne Ravenna, das vor allem bekannt ist durch seine Bauwerke von denen ein Teil auch zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

 

Neben der ganzen Geschichte, Kultur und der Schule hatten wir aber auch viel Zeit um unsere neu gewonnene Freiheit nach dem Abitur zu genießen. So durfte zum Beispiel auch ein schöner Tag am Strand und ganz viel Eis essen und natürlich ein entspannter Abend mit Pizza nicht fehlen! Wir hatten alle viel Spaß und haben auch einiges gelernt. Für uns frische Abiturienten war es ein wundervoller Abschluss, weil wir so nochmal alle zusammen in unserer großen Gruppe ein kleines Abenteuer erleben konnten. Dazu kann man einfach nur sagen: „La vita è bella!“

 

Cara Metzner